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Geburt und Wochenbett

Eine Hebamme begleitet Sie vor, während und nach einer Geburt. Sie ist Ihre erste Ansprechpartnerin für alles rund um die Geburt und unterstützt Sie und Ihre Familie. 

Die Geburt ist für viele Frauen einer der bewegendsten Momente im Leben. Jede Geburt ist dabei einzigartig und kündigt sich auf verschiedene Art an. Den eigentlichen Startschuss für die Geburt gibt das Kind: Es sendet Signale, dass es bereit ist, geboren zu werden. Die ersten 6 bis 8 Wochen nach der Geburt heißen Wochenbett. Sie haben in den ersten 12 Wochen und darüber hinaus – solange Sie stillen – Anspruch auf Hilfe durch eine Hebamme.

Wohin kann ich für eine Geburt gehen?

Für den Geburtsort Ihres Kindes können Sie sich zwischen drei Varianten entscheiden:

  • stationäre Klinikgeburt mit mehreren Tagen Aufenthalt in der Klinik nach der Geburt,
  • ambulante Klinikgeburt, bei der Sie einige Stunden nach der Geburt nach Hause gehen,
  • außerklinische Geburt zu Hause, im Geburtshaus oder einer Praxis mit Betreuung zu Hause.

In Deutschland entscheiden sich 98 von 100 Eltern für die Geburt in einer Klinik.

Stimmt der errechnete Geburtstermin auf den Tag?

Nein, in der Regel nicht. Der errechnete Geburtstermin stimmt nur bei etwa 5 Prozent aller Babys. Die meisten Babys, etwa 90 %, kommen um den errechneten Termin herum auf die Welt.

Wenn Sie den errechneten Geburtstermin überschritten haben, müssen Sie sich nicht sorgen. In der Regel haben Sie dann alle zwei bis drei Tage eine ärztliche oder durch die Hebamme durchgeführte Untersuchung. Sprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt und/oder mit Ihrer Hebamme darüber, wann die Einleitung der Geburt sinnvoll ist.

Wie unterstützt mich eine Hebamme während der Geburt?

Die Hebamme betreut die natürliche Geburt in eigener Verantwortung. Sie gibt Unterstützung bei Atmung und Entspannung und hilft Ihnen, während der Geburt in Bewegung zu bleiben, um die Geburt zu erleichtern. Die Hebamme beantwortet auch Fragen zum Geburtsverlauf. Sie untersucht und dokumentiert das Befinden von Mutter und Kind. Auch beim ersten Stillen steht sie hilfreich zur Seite. Häufig wird auch die Erstuntersuchung des Neugeborenen von ihr durchgeführt. Nicht zuletzt gibt sie Tipps, wie die Tage vor und nach der Geburt für die Familie organisiert werden können. 

Was ist das Wochenbett?

Im Wochenbett erholt sich Ihr Körper von der Schwangerschaft und Geburt. Ihr Hormonhaushalt normalisiert sich wieder und die Stillbeziehung festigt sich. Die Hebamme kommt zu Ihnen nach Hause und unterstützt Sie in dieser ersten Zeit. Wenn Sie Bedarf haben, sogar täglich.

Wie oft kann ich die Hilfe der Hebamme nutzen?

Wenn Ihr Baby geboren ist, stehen Ihnen innerhalb der ersten 12 Wochen bis zu 26 Besuche der Hebamme zu. Nach der 12. Woche bis zum Ende der Stillzeit können Sie die Hilfe der Hebamme noch bis zu 4-Mal bei Stillproblemen oder Ernährungsschwierigkeiten des Kindes in Anspruch nehmen. Sie können auch noch mehr Besuche vereinbaren. Dafür benötigen Sie dann eine Verordnung Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes.

Wie hilft mir die Hebamme im Wochenbett?

Zur Hilfe der Hebamme im Wochenbett zählen verschiedene Bereiche.

Die Hebamme

  • beobachtet
    • die Abheilung des Nabels Ihres Babys und
    • die Gewichtsentwicklung Ihres Babys,
  • unterstützt und leitet Sie beim Stillen an,
  • leitet Sie als Eltern in der praktischen Babypflege an,
  • unterstützt Sie als Mutter nach der Geburt mit Gesprächen über die Geburt und erste Erfahrungen mit dem Kind,
  • überwacht
    • die Rückbildung Ihrer Gebärmutter,
    • Ihren Wochenfluss,
    • die Abheilung Ihrer Geburtsverletzungen und
    • die Milchbildung,
  • leistet Ihnen Hilfestellung bei aufkommenden Schwierigkeiten.

Die Hebamme kann auch Ihre erste Ansprechpartnerin bei Überlastung oder psychischen Problemen sein – zum Beispiel bei einer Wochenbett-Depression. Spätestens 6 Wochen nach der Entbindung sollten Sie sich zusätzlich von Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt untersuchen lassen.

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Illustration eines Krankenhausbettes mit einem Teddybär

Eine Hebamme begleitet Sie vor, während und nach einer Geburt. Sie ist Ihre erste Ansprechpartnerin für alles rund um die Geburt und unterstützt Sie und Ihre Familie. 

Die Geburt ist für viele Frauen einer der bewegendsten Momente im Leben. Jede Geburt ist dabei einzigartig und kündigt sich auf verschiedene Art an. Den eigentlichen Startschuss für die Geburt gibt das Kind: Es sendet Signale, dass es bereit ist, geboren zu werden. Die ersten 6 bis 8 Wochen nach der Geburt heißen Wochenbett. Sie haben in den ersten 12 Wochen und darüber hinaus – solange Sie stillen – Anspruch auf Hilfe durch eine Hebamme.

Wohin kann ich für eine Geburt gehen?

Für den Geburtsort Ihres Kindes können Sie sich zwischen drei Varianten entscheiden:

  • stationäre Klinikgeburt mit mehreren Tagen Aufenthalt in der Klinik nach der Geburt,
  • ambulante Klinikgeburt, bei der Sie einige Stunden nach der Geburt nach Hause gehen,
  • außerklinische Geburt zu Hause, im Geburtshaus oder einer Praxis mit Betreuung zu Hause.

In Deutschland entscheiden sich 98 von 100 Eltern für die Geburt in einer Klinik.

Stimmt der errechnete Geburtstermin auf den Tag?

Nein, in der Regel nicht. Der errechnete Geburtstermin stimmt nur bei etwa 5 Prozent aller Babys. Die meisten Babys, etwa 90 %, kommen um den errechneten Termin herum auf die Welt.

Wenn Sie den errechneten Geburtstermin überschritten haben, müssen Sie sich nicht sorgen. In der Regel haben Sie dann alle zwei bis drei Tage eine ärztliche oder durch die Hebamme durchgeführte Untersuchung. Sprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt und/oder mit Ihrer Hebamme darüber, wann die Einleitung der Geburt sinnvoll ist.

Wie unterstützt mich eine Hebamme während der Geburt?

Die Hebamme betreut die natürliche Geburt in eigener Verantwortung. Sie gibt Unterstützung bei Atmung und Entspannung und hilft Ihnen, während der Geburt in Bewegung zu bleiben, um die Geburt zu erleichtern. Die Hebamme beantwortet auch Fragen zum Geburtsverlauf. Sie untersucht und dokumentiert das Befinden von Mutter und Kind. Auch beim ersten Stillen steht sie hilfreich zur Seite. Häufig wird auch die Erstuntersuchung des Neugeborenen von ihr durchgeführt. Nicht zuletzt gibt sie Tipps, wie die Tage vor und nach der Geburt für die Familie organisiert werden können. 

Was ist das Wochenbett?

Im Wochenbett erholt sich Ihr Körper von der Schwangerschaft und Geburt. Ihr Hormonhaushalt normalisiert sich wieder und die Stillbeziehung festigt sich. Die Hebamme kommt zu Ihnen nach Hause und unterstützt Sie in dieser ersten Zeit. Wenn Sie Bedarf haben, sogar täglich.

Wie oft kann ich die Hilfe der Hebamme nutzen?

Wenn Ihr Baby geboren ist, stehen Ihnen innerhalb der ersten 12 Wochen bis zu 26 Besuche der Hebamme zu. Nach der 12. Woche bis zum Ende der Stillzeit können Sie die Hilfe der Hebamme noch bis zu 4-Mal bei Stillproblemen oder Ernährungsschwierigkeiten des Kindes in Anspruch nehmen. Sie können auch noch mehr Besuche vereinbaren. Dafür benötigen Sie dann eine Verordnung Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes.

Wie hilft mir die Hebamme im Wochenbett?

Zur Hilfe der Hebamme im Wochenbett zählen verschiedene Bereiche.

Die Hebamme

  • beobachtet
    • die Abheilung des Nabels Ihres Babys und
    • die Gewichtsentwicklung Ihres Babys,
  • unterstützt und leitet Sie beim Stillen an,
  • leitet Sie als Eltern in der praktischen Babypflege an,
  • unterstützt Sie als Mutter nach der Geburt mit Gesprächen über die Geburt und erste Erfahrungen mit dem Kind,
  • überwacht
    • die Rückbildung Ihrer Gebärmutter,
    • Ihren Wochenfluss,
    • die Abheilung Ihrer Geburtsverletzungen und
    • die Milchbildung,
  • leistet Ihnen Hilfestellung bei aufkommenden Schwierigkeiten.

Die Hebamme kann auch Ihre erste Ansprechpartnerin bei Überlastung oder psychischen Problemen sein – zum Beispiel bei einer Wochenbett-Depression. Spätestens 6 Wochen nach der Entbindung sollten Sie sich zusätzlich von Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt untersuchen lassen.

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